Freie Wandergruppe Mettmann

Die Freie Wandergruppe Mettmann ist eine lockere Gemeinschaft von Wanderliebhabern. Die Wanderungen finden stets am Wochenende samstags oder sonntags statt. Die Teilnahme steht jedermann offen und sie ist mit keinerlei Verpflichtungen verbunden. Insbesondere gibt es keine Mitgliedschaften. Jeder kann eigene Wanderungen anbieten und durchführen.

WANDERBERICHTE

 

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WANDERBERICHTE 2020  

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21.03.2020  HESPERTAL 10km

 

08.03.2020  ERFTWANDERUNG mit Orgelbesichtigung  13km

Die 13km Streckenwanderung führte uns heute längs des Flüsschens Erft aus dem Südwesten Grevenbroichs nach Nordosten durch die Innenstadt weiter nach Wevelinghofen und schließlich nach Kapellen, von wo aus wir mit der Regionalbahn zu unserem  Ausgangspunkt am Bahnhof Gustorf zurückfuhren. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, meist direkt neben dem Verlauf der Erft über bequem begehbare flache Stücke, auch durch einen schönen Park in der Innenstadt und vorbei an der Apfelwiese, einem Parkstück mit bereits massenhaft vollgelb blühenden Narzissenfeldern. Demnach also auch ein vollwertiger Ersatz für die in diesem Jahre nicht stattfindende sonst traditionelle Narzissenwanderung in der Eifel. Als aussergewöhnliche Besonderheit nahm die Wandergruppe an einer Orgelvorführung in der Christuskirche teil, die von unserer Mitwanderin Eva dankenswerterweise arrangiert wurde. Kantor Karl-Georg brachte uns die „Königin der Musikinstrumente“ näher, mit vielen anschaulichen Erklärungen – hat er doch den Umbau der völlig modernisierten Anlage gestaltet – als auch mit wunderschönen klangvollen Darbietungen und der vollen Toccata und Fuge in D-moll über knapp neun Minuten. Welch ein Klangerlebnis des wohl mit Abstand bekanntesten Orgelwerks Johann Sebastian Bachs. Diese Erlebniswanderung werden wir in bleibender Erinnerung behalten.  FOTOS

07.-09.02.2020  Winter Spezial SUNDERN (Sauerland)

Dieser Winter ist ein „Winter ohne Schnee“. Nur ganz zaghaft mit ein paar weißen Wiesen und zugefrorenen Wegepfützen präsentierte uns  die „Kalte Jahreszeit“ in über 600m Höhe nur eine leichte Ahnung von Winterpracht. Die 11 Teilnehmer am Winter Spezial der Freien Wandergruppe Mettmann drehten – angeführt von der örtlichen Führerin Barbara – eine schöne Runde von 13,5km in Wildewiese, einem malerischen Teil des Naturparks Rothaargebirge. Nach der zünftigen Stärkung mit dem Treibstoff Brombeerschnaps, kredenzt von Gerd, machten wir uns auf den Weg. Die Runde führte uns durch die Waldgebiete im Gehren und im Schneebecketal, wo uns ein plätschernder Bach begleitete, vorbei an wunderschönen Wiesentälern im Gehren und im Waldbachtal. Wo sonst in Wildewiese zu Schneezeiten eifriger Wintersport stattfindet, war das ganze Geschehen jetzt ein Vollzeit-Apres-Ski! Und im Restaurant Steinberg bemühte man sich, die Sehnsucht nach Schnee mit besonders schmackhaftem Speiseangebot zu kompensieren! Das gelang auch vortrefflich, ob Salate, Schlachtplatte oder Wildfleisch, Waffeln, Eis oder Windbeutel – alles vom Feinsten und Riesenportionen. Alle Achtung! Aber Vorsicht, es verführt zum Wiederkommen. Auf dem Schomberg (648m) erklommen wir die 167 Stufen und genossen trotz etwas trübem Wetter noch eine ganz passable Aussicht von dem Aussichtsturm. Vorbei am Schlubberbruch, einer alten Köhlerstelle, führten bequeme Waldwege über Röhrenspring und dem Forsthaus Gehren zurück zum Wanderparkplatz Waldbach, wo wir unsere Wanderung starteten. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Sunderner Freunden Barbara und Gerd, die uns auf dieser wunderschönen Strecke führten und mit zahlreichen  örtlichen Geschichten und Anekdoten unser Wandererlebnis entsprechend kenntnisreich verfeinerten. So ganz nebenbei haben wir übrigens auch 360 Höhenmeter geschafft. Schließlich möchten wir noch die vorzügliche Führung in Allendorf erwähnen, die wir tags darauf am Sonntagmorgen vom Ortsvorsteher Herrn Lübke bekamen. Er verstand es bestens, uns mit viel Witz und Laune die historischen Besonderheiten und die Bilder einiger prägenden Persönlichkeiten Allendorfs näherzubringen.   FOTOS

 

18.01.2020  HALDENHOPPING Halde Hoheward und Halde Hoppenbruch  10,5km

Unsere Wanderfreunde aus dem Ruhrgebiet hatten heute ein „Heimspiel“. Elfy, Roswitha, Oliver und Uli liegt das heutige Wanderrevier quasi vor der Haustüre. Insgesamt 17 Wanderer kamen heute zusammen um auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Ewald in Herten zwei Halden zu erklimmen. Anfangs ging es ein kurzes Stück Balkonrundweg auf Halde Hoheward, dann aber schon wieder hinunter und vom Haldensockel wieder bergauf – jetzt aber auf die Nachbar-Halde Hoppenbruch. Beide Halden sind bestens renaturiert und mit sehr vielen Wanderwegen ausgestattet. Typisch für Halden sind die sich rund um ihren Mittelpunkt spiralförmig nach oben windenden Wege. Will man schneller nach oben, so bieten sich die steileren Abkürzungen zur nächsthöheren Ebene an. Da es teilweise regnete, waren diese Nebenstrecken stellenweise rutschig und wir mussten uns – speziell beim Absteigen – recht vorsichtig verhalten. Die Haldenspitzen liegen Luftlinie ca.1,5km auseinander. Auf Hoppenbruch läuft ein riesiges Windrad, Hoheward hat zwei Spitzen, eine mit dem Obelisken, die andere mit dem Horizontal-Observatorium. So kamen wir auf eine Wanderstrecke von 10,5km mit weitläufigen Rundsichten in den „Ruhrpott“, zur Veltins-Arena (8km), zum Kraftwerk Scholven (12km) und zum Kraftwerk Lünen (20km). Nachdem es am Obelisken kräftig gezogen hatte und auch ziemlich kalt war, konnten wir uns im Waldhaus Resse wieder schön erwärmen und uns die köstlichen großen Portionen genussvoll einverleiben.   VIDEO

 

12.01.2020  2.KRIPPENWANDERUNG Köln 9,5km

Für die diesjährige Krippenwanderung hat unsere Kölner Wanderpartnerin Marlies zu neun Krippen eine passende Route durch die Kölner Innenstadt zusammengestellt. Darunter sieben Krippen, die wir im Vorjahr noch nicht besucht hatten. Die Darstellung einiger Krippen verändert sich im Laufe der Zeit vor und nach Weihnachten. So werden manchmal Figuren oder auch ganze Szenen dem aktuellen Datum angepasst. Auf diese Art kann man diese Krippen in veränderter Form und Aussage kennenlernen.  Start und Ausgangspunkt der Führung für die 20 Teilnehmer der Freien Wandergruppe Mettmann war wieder die Friedenskrippe am Kölner Hauptbahnhof mit der Szenerie des zerbombten Köln im Jahre 1945. Darauf folgte der Besuch des Kölner Doms, der wie immer durch seine gewaltige Erscheinung uns alle tief beeindruckte. Herauszuheben aus der Vielzahl der unterschiedlichen Darstellungen wäre vielleicht die „Krippe“ in St.Peter, wo ein in 11 Teile zerschnittener ehemals zum Flüchtlingstransport missbrauchter Container mit hoher Symbolkraft die Weihnachtsbotschaft verkündet. Abschließend traf sich die Gruppe zur Einkehr im Weinhaus Vogel am Eigelstein. Hier fand in gemütlicher Kölscher Atmosphäre der nette Abschluß dieser Veranstaltung statt, deren gelungener  Ablauf der gekonnt sachkundigen Organisation und Durchführung von Marlies zu verdanken ist. Die gelaufene Strecke in der Kölner Innenstadt betrug übrigens 9,5km.  VIDEO

 

10.01.2020  BOOGIE WOOGIE MEETS ROCK´n ROLL  Wyndham Garden Hotel Mettmann

13 Boogie Woogie und Rock´n Roll Fans der Freien Wandergruppe Mettmann trafen sich heute Abend im Wyndham Garden Hotel zum Konzert der vier Musiker Bastian Korn, Benny Korn. Christan Noll und Christian Christl. Die vier boten eine hochkarätige Musik-Show mit einer Mischung  von Action, Humor und erstklassigem Piano-Spiel in Begleitung von Blues-Harp und Schlagzeug sowie fetzig bis gefühlvollem Gesang. Ein tolles Musik-Erlebnis.  VIDEO

   

  

05.01.2020  Traditionelle Grünkohlwanderung  Neandertal 11,5km
Es ist bereits guter Brauch, nach der ersten Wanderung im neuen Jahr zum gemeinsamen zünftigen Grünkohlessen einzukehren. Dies taten auch die 23 Wanderer, die sich an diesem Sonntagnachmittag im Neandertal auf den Weg machten. Die letzten Wanderungen waren wettermäßig durchwachsen, meist wurden wir gehörig naß – was allerdings unserer ungebremsten Wanderlust und -laune überhaupt keinen Abbruch tat – aber es gibt natürlich Schöneres als mit feuchten Hosenbeinen umherzusteigen. Und diesmal blieb es trocken und auch die vermatschten Stellen hielten sich in Grenzen. Also: Es geht „bergauf“ und wir freuen uns auf ein verheißungsvolles neues Wanderjahr. Unsere Strecke führte an vielen Stellen an der Düssel entlang und bei den in unserer Gruppe wie gewohnt lebhaften Unterhaltungen kann es häufig passieren, daß die besondere Schönheit des wildromantisch dahinrauschenden Flüsschens nicht wahrgenommen wird. Hierzu hielten wir deshalb öfter inne, um die besonderen Eindrücke zu empfinden. Beim aus Ziegeln gemauerten Kalkofen am Huppertsbracken direkt neben dem Lauf der Düssel überzeugten wir uns von dem hier im Neandertal jahrhundertelang betriebenen Kalkabbau. Nach einer Rast im Wanderpavillion Winkelsmühle ging es in einer großen Schleife, am Friedhof Erkrath vorbei teils über Feldwege zur Gaststätte „Zum Kühlen Grund“ die wir von früheren Wanderungen bereits gut kannten. Der seit April letzten Jahres neue Inhaber hatte alles bestens für unseren Grünkohlschmaus vorbereitet und so fand die heutige Veranstaltung hier den passenden deftig-kulinarischen Abschluss. Mittlerweile war es draussen stockdunkel und so kam es, daß der Rückweg zu unseren geparkten PKWs auch unsere erste diesjährige Nachtwanderung wurde. FOTOS